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2017-11-05

#HereIstand
Martin Luther, die Reformation und die Folgen

Neue Ausstellung im Museum an der Gersprenz

Collage Luther-AusstellungMit seinem Brief vom 31. Oktober 1517 an Albrecht von Brandenburg – Erzbischof von Magdeburg und Administrator von Halberstadt, seit 1514 auch Erzbischof von Mainz – kam Martin Luther seiner akademischen Pflicht als Doktor der Theologie und Professor in Wittenberg nach: er stellte seine theologischen Fragen, Bedenken, Kritik und Ansichten in Form von 95 Thesen zur wissenschaftlichen Diskussion. Der Originalbrief befindet sich heute im Reichsarchiv Schweden.

Anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation wurde der 31. Oktober 2017 zu einem einmal stattfindenden bundesweiten Feiertag erklärt.
"Die Kirchen waren und sind zu allen Zeiten die Kulturträger. Sie müssen mit ihren Angeboten und ihrer Historie aus den geschützten Räumen zu den Menschen gehen!"
In diesem Sinne greift der Heimat- und Geschichtsverein das Thema "Reformation" auf und informiert über Luther und das, was seine Werke bewirkten und bewirken.

Mitglieder der Vorbereitungsgruppe beim Konzipieren und Aufbau der Luther-Ausstellung 2017

Mitglieder der Vorbereitungsgruppe beim Konzipieren und Aufbau der Ausstellung

Als Leihgabe der Evangelischen Kirchengemeinde Raibach wird für die Dauer der Ausstellung das „Raibacher Reformationstriptychon“ zu sehen sein. Es beschäftigt sich mit den vier Soli Luthers, besteht aus neun Glasbildern,die in drei Holzrahmen zusammengefasst sind und fordert dazu heraus, sich mit den Soli auseinanderzusetzen: Sola Gratia - Sola Fide - Solo Christo - Sola Scriptura.

Zur Ausstellungseröffnung werden die Schöpferinnen des Werkes, Pfarrerin Michaela Meingast und die Glaskünstlerin Heike Jäger anwesend sein, aber auch Vertreter der beiden großen Kirchen unserer Region.Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung sind geplant, jedoch noch nicht terminiert. Die Ausstellung selbst wird voraussichtlich bis März 2018 zu sehen sein.

Zunächst freut sich der HGV Münster darauf, am 5. November um 14:00 Uhr zahlreiche Besucher im Museum an der Gersprenz, Bahnhofstraße 48, zu begrüßen.

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