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2018-02-04

Die Lutherin kommt in Münsters Heimatmuseum

Elisabeth Förster schlüpft am 4. Februar in die geschichtliche Rolle

Es war eine bewegte Zeit Anno Domini 1517. In Mainz wurde wenige Jahrzehnte vorher von Johannes Gutenberg der Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden. Fürstbischöfe übten an vielen Orten des heutigen Deutschlands die geistliche und weltliche Macht in Personalunion aus. Zur Finanzierung großer Bauvorhaben, wie des neuen Petersdoms in Rom, blühte der Ablasshandel.

Elisabeth Förster als Katharina von BoraIn dieser Zeit zwischen Mittelalter und anbrechender Neuzeit machte sich der Mönch Dr. Martin Luther auf, um mit seinen Thesen die damalige Kirche aufzurütteln. An eine Kirchenspaltung dachte er am 31. Oktober 1517 sicher nicht. In all den Wirren, die seiner Zeit auf den jungen Mönch einstrebten, traf er die Nonne Katharina von Bora. Was damals undenkbar war geschah. Die beiden verlieben sich ineinander und sie heirateten.

Es war eine spannende Zeit vor jetzt genau 500 Jahren. Und diese Zeit wird am 4. Februar ab 17 Uhr im Heimatmuseum in der Langsmühle in Münster wieder lebendig. Dann schlüpft Elisabeth Förster als Lutherin in die historische Rolle der Katharina von Bora. Eindrucksvoll und ausdrucksstark in Sprache und Aussehen bringt Elisabeth Förster den Besuchern das Geschehen um die Reformation nahe.

Vor der Vorstellung „Katharina von Bora – Martin Luthers Eheweib“ ist die Lutherausstellung von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Für die Besucher des Lutherabends eine gute Einstimmung auf Elisabeth Förster Darbietung. „Die Zeit von 16 bis 17 Uhr brauchen wir um aus der Ausstellung einen bespielbaren Raum zu machen“, so das Vorstandsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins Heinz Müller. Wer von der Ausstellung in Försters Darbietungen wechseln will, braucht das Museum nicht zu verlassen. Im Gastraum im Erdgeschoss lässt sich die Wartezeit bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen trefflich überbrücken.

Der Eintritt für das Ein-Frau-Stück „Katharina von Bora“ beträgt an der Abendkasse zehn Euro. Im Vorverkauf kosten die Karten acht Euro. Vorverkaufsstellen sind bei Schreibwaren Haus in Münster und in der Bücherinsel in Dieburg.

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