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2019-04-07

Handwerk, ... als noch mit der Hand gewerkt wurde
Heimat- und Geschichtsverein zeigt altes Münsterer Handwerk

Es gab Zeiten, in welchen die Handwerker mit wenigen technischen Hilfsmitteln auskommen mussten. Und waren Maschinen im Einsatz, blieb immer noch eine Menge Handarbeit übrig. An diese Zeit, die zum Teil noch gar nicht so lange vorüber ist, erinnert der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) mit seiner neuen Ausstellung.

Arbeitsplatz eines Pflästerers

Pflasterer übten ihre Arbeit oft außerhalb aus

Beginnend mit der Ausstellungseröffnung am Sonntag, 7. April, 14 Uhr, zeigt der HGV im Heimatmuseum in der alten Mühle an jedem ersten Sonntag im Monat Zeugnisse alter Handwerkskunst. Ob Portefeuiller, Pflasterer, Schuhmacher, Schreiner, Buchdrucker oder Frisöre: im Museum gibt es etliches zu sehen, womit in früheren Tagen Straßen, Geldbörsen, oder Zeitungen erstellt wurden.
Wer weiß noch, dass früher der Frisör - meist Bader genannt - auch die schmerzenden Zähne der Münsterer zog? In der Ausstellung ist eine „Zahnziehzange“ zu sehen!
Wer sich noch an das Schuhgeschäft Hartmann in der Darmstädter Straße erinnert, kann die komplett eingerichtete Schusterwerkstatt der Hartmanns aus dem Jahre 1926 bewundern.

„Wir werden an jedem Öffnungstag ein anderes Handwerk genauer beleuchten“, verspricht Margarete Elster, als Leiterin des Arbeitskreises Zeitgeschichte, federführend für die Ausstellung. Der Eröffnungstag wird ganz im Zeichen des Leders stehen. Albert Heckwolf, selbst langjähriger Meister im Portefeuiller-Handwerk wird das in Münster meist verbreitete Handwerk nicht nur vorstellen, sondern auch mit praktischen Beispielen untermauern.
Und wer genug geschaut hat, der kann im Café im Erdgeschoss einen gemütlichen Abschluss seiner Reise in die Vergangenheit erleben.

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