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Kontinuität beim Heimat- und Geschichtsverein

Mitgliederversammlung im Museum an der Gersprenz

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins bei der Mitgliederversammlung.
Von links: Inge Eckmann, Walter Kurth, Vorsitzende Patricia Bombala, Alt Bürgermeister Walter Blank, Wahlleiter Marcus Milligan und Margarete Elster. Nicht im Bild Rita Wandinger und Peter Waldmann
(Foto: Peter Waldmann)

Kontinuität prägte die diesjährige Mitgliederversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Münster (HGV). Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstands. Mit Patricia Bombala wurde die seit zwei Jahren amtierende Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Mit der stellvertretenden Vorsitzenden Inge Eckmann und der Schriftführerin Margarete Elster sowie dem Pressewart Peter Waldmann und den Beisitzern Walter Blank und Walter Kurth wurden auch die seitherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Rechnerin Rita Wandinger. Als neuer Kassenprüfer wurde Marcus Milligan gewählt. Ernst-Peter Winter bleibt noch ein weiteres Jahr im Amt

Der Rechenschaftsbericht des Vorstands ging nochmals auf die Aktivitäten des letzten Jahres ein. Die Buchvorstellungen des ehemaligen Oberstudienrates Werner Ellermann hatten ebenso ihren Platz wie die letztjährige Ausstellung „Frauen im Widerstand“ und der offene Adventskalender vor dem Museumseingang. Die bereits laufende Themenausstellung „Werdschaftsläwe von Sellemols“ ist gut bestückt und auf dem besten Weg, ein Erfolg zu werden. Eine Schüler-Schnitzeljagd konnte erstmals erfolgreich durchgeführt werden und soll auch weiter im Programm des HGVs bleiben. Stellvertretend für die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die bei jeder Museumsöffnung zugegen sind, wurde Laila Bombala namentlich erwähnt. Der Finanzbericht zeigte, dass der HGV ein gesunder Verein ist.

Für den Lesekreis „Alte Schriften“ und den Arbeitskreis „Familienforschung“ erstattete Ernst-Peter Winter seinen Bericht. Acht Personen beschäftigen sich monatlich damit, historischen Texten aus alten Schriften wieder Leben einzuhauchen. Teilweise gehen die Belege bis ins 13. Jahrhundert zurück.

Bei der Familienforschung geht es hauptsächlich darum sich mit Gleichgesinnten aus den umliegenden Orten auszutauschen. 

Von den Themenausstellungen und den Museumsöffnungen berichtete Margarete Elster als Leiterin des Arbeitskreises „Zeitgeschichte“. Auch in Zukunft soll das erfolgreiche Konzept von stetiger Dauerausstellung und wechselnden Themenausstellungen beibehalten werden. Ideen hat die Arbeitskreisleiterin genügend im Kopf.

Die Berichte wurden von den 12 anwesenden Mitglieder, des 78 Mitgliedern umfassenden Vereins, mit Beifall aufgenommen. Die Entlastung des Vorstands und der Kasse erfolgte einstimmig.

Als Aufgabe für die nahe Zukunft wollen sich die Mitglieder des HGV mit der Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs befassen. Zu Beginn gedachte der HGV seinen verstorbenen Mitgliedern, insbesondere des verstorbenen Bürgermeisters und HGV-Mitglieds Joachim Schledt.

 

 
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